Chorreise 24./25. September 2011           zweiter Tag

Das Frühstücksbuffet gleicht einem Schlaraffenland. Es wird besucht von Leuten im Sonntagskleid, von Wanderern und hauptsächlich von solchen im Bademantel, das jedoch ist schon gewöhnungsbedürftig! 

Um 9h30 ist unsere fröhliche Schar wieder bereit zur Weiterfahrt. Der nächste Höhepunkt:  St. Leonard mit dem unterirdischen See. Dieser liegt im Herzen des Wallis, zwischen Sion und Sierre.


 
Mit einer Länge von 300m und 20m Breite ist er der grösste natürliche unterirdisch befahrbare See Europas. Die Lufttemperatur liegt da unten (ziemlich konstant) im Bereich von 11,2 bis 11,6 Grad. Die Wassertemperatur variiert auch kaum, sie liegt so um 11,1 und 12,7 Grad.
 
Ein Führer rudert uns ganz leise durch diese Höhle. Er erklärt viel über Geschichte, Geologie, Hydrologie und Meteorologie, man verstand ihn sehr schlecht.



Es leben einige grosse, weisse Fische im Wasser. Sie müssen gefüttert werden, da gar nichts auf dem Boden wächst. Das Wasser ist spiegelklar.


Es war da unten einfach mystisch, beruhigend, wunderschön.
 Am Ende der Grotte haben wir ein Lied gesungen, bei einer genialen Akustik. Nach diesem einmaligen Erlebnis gingen wir tief beeindruckt zurück zum Car.


 
Was für Paris der Eiffelturm,
für Pisa der schiefe Turm,
für den Welschen der Wein,
für Zermatt das Matterhorn,
ist für Mund der Safran
Dass diese kostbare Lilablüte über alle Zeitströmungen hinweg in der Schweiz nur in Mund überlebt hat, ist ein besonderes Gütezeichen für Mund.
Willi Dobler chauffiert uns kompetent weiter durch die herrliche Rebenlandschaft hinauf ins Safrandorf Mund, welches an bevorzugter Sonnenlage auf 1200müM liegt.




Im Restaurant Safran werden wir mit einem göttlichen Safran-Risotto mit Früchten überrascht. Im Speisesaal geben wir noch ein Ständchen zum Besten.




Danach besichtigen wir die Safranplantage. Wir finden gerade mal 1 Blümchen, aber das ist ja ein Highlight bei so einer wertvollen Pflanze.
 .


 

Schon ist es Zeit für die Heimreise über Brig-Oberwald-Furka.

 Dort machen wir einen Halt. Jene, welche vor 15 - 20 Jahren das letzte Mal hier waren können es fast nicht glauben, dass der Rhonegletscher so weit zurückgeschmolzen ist.

Weiter geht es nach Andermatt und runter zum letzten Zwischenhalt in Altdorf. Um 19h fahren wir weiter, langsam wird es dunkel und wir erreichen Bauma um 20h45.

Wir danken Willi Dobler, dass er uns die zwei Tage so professionell gefahren hat. Ganz herzlich danken wir natürlich unserem Marty und Willi für die grandiose Organisation. Ihr habt eine Reiseleiter-Goldmedaille verdient!!!


Wir danken Renate für ihren super Reisebericht!

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