Chorreise 24./25. September 2011            erster Tag


 
 
 Der sternklare Himmel und eine Mondsichel kündigen einen wunderschönen Tag an. Was für eine Freude an solchen Tagen auf Reise zu gehen! Pünktlich um 5.45 Uhr fährt unser Car in Bauma mit einer ersten Sängerschar los.

 
  

In Hittnau und Pfäffikon steigen noch vier weitere „Chörler“ zu. Jetzt ist die Gesellschaft komplett. Der Chauffeur Willi Dobler und unsere Reiseorganisatorin Marty begrüssen uns offiziell und wünschen gute Fahrt.



 

Wir fahren nach Uster auf die Autobahn Richtung Bern-Freiburg. Diejenigen welche wach sind, geniessen die Morgendämmerung; die herrliche Landschaft, welche einmal im Nebel verschwindet um dann wieder in der Sonne zu strahlen. Im Autobahnrestaurant „Gruyère“ gibt’s den ersehnten Kaffee/Gipfeli-Halt.

             



Danach reisen wir voller Energie weiter. Bald sehen wir den Lac Léman und vorwärts geht’s das schöne Rhonetal hinauf; vorbei an Reben, links und rechts soweit das Auge reicht, nach Martigny-Chatelard. Dort angekommen beglücken uns Marty und Willi mit einem Gläschen Weissen und etwas Salzigem (eventuell auch als leichte „Mutantrinkete“ gedacht); wir andern wissen ja nicht, was uns noch erwartet.





Mit der steilsten Zweikabinen-Standseilbahn der Welt (wie es im Prospekt heisst) geht es nach oben: 87% Gefälle - das Seil spannt sich teilweise in die Luft - Abenteuer pur! Der Ballast-Wagen im oberen Teil der Linie dient zum Ausgleich des Kabelgewichts und der Neigungsunterschiede auf der Strecke.


Nach 12 min. Fahrt steigen wir in Les Montuires um in den speziellen Panorama-Zug. Mit einem traumhaften Blick auf das Mont-Blanc-Massiv tuckern wir gemütlich dem Fels entlang an den Fuss der Emosson Staumauer.




 
Dort heisst es erneut umsteigen; noch ein Mini-standseilbähnchen, dann sind wir am Ziel, sehen den Stausee und sind nun auf 1961 müM.




 
Wir geniessen nun die herrliche Bergwelt, wandern noch die letzten Meter hinauf zur Krete. Dort erwartet uns eine tolle Aussicht hinunter ins Rhonetal und hinüber aufs Matterhorn, welches jedoch den oberen Teil in den Wolken versteckt.


 


 
   In der Berg-Kapelle singen wir „S’Chilchli“- natürlich wie ein Engelchor!!!


Jetzt geht es mit knurrendem Magen an den Mittagstisch. Alle schlemmen und geniessen das feine Essen.


Gestärkt treten wir nachher wieder die abenteuerliche Rückreise nach Chatelard an.







 

Von dort reisen wir mit der SBB nach Martigny, wo unser Reisebus wartet und uns auf kurvenreicher Rebbergfahrt nach Ovronnaz (1332müM) ins Hotel bringt.


Nach einer Einführung wie alles in diesem riesigen Therme-Hotel funktioniert, werden die Schlüssel verteilt. Frau Bernadette „Beschli“ und Uli „Hauseer“ machen den Anfang und so geht es weiter in höchst charmanter Sprache! Man beschreibt uns kurz den Weg zu unseren Zimmern - schon da sind wir etwas verwirrt - aber wir gehen die Suche mit Optimismus an.

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