Chorreise vom 31. August
mit dazugehörigem Wetterbericht

Alles war bestens geplant und vorbereitet: der Car mit Willi Dobler,
der Chor mit Partnern und Kindern standen bereit, der Termin
im Restaurant Schnuggenbock abgemacht, die Wanderroute rekognosziert,
also alles im grünen Bereich, wenn....
 ja wenn da nicht die Wolken gewesen wären...!




 

 

Doch alles der Reihe nach. Die Abfahrt erfolgte pünktlich um 8.00 Uhr mit
33 erwartungsvollen Menschen (2 Mitglieder kamen mit dem Privatauto nach -
auch pünktlich).
Die Fahrt führte über Sirnach und St.Gallen in fast andächtiger Stille
nach Rheineck zum Kaffeehalt, welcher von Willi organisiert wurde.



 

Dann aber, kurz nach der Weiterfahrt, erklangen, dem Kaffee sei dank,
die ersten Lieder. Die Fahrt führte in die Höhen des Appenzellerlandes
 über Heiden, Trogen und Spycher nach Vögelinsegg.
Die herrliche Aussicht auf den Bodensee liess uns den Umstand,
dass man durch die gewonnene Höhe den Wolken näher kam, etwas vergessen.


 

 

 

In der Vögelinsegg wurde dann aus dem Gemischten Chor eine Wandergruppe,
 mit dem Ziel Waldegg. Diejenigen die unbedingt Chor bleiben wollten,
liessen sich von Willi ans Ziel chauffieren. Die Wanderer genossen,
trotz starkem Wind aber mit guter Bergsicht, den Marsch Richtung
Waldegg - allerdings ohne Lied (war ja eine Wandergruppe...)
dafür aber in Gesprächen vertieft.


 


 
Am Ziel angelangt, erfolgte einerseits die "Wiedervereinigung" mit dem Chor und andererseits die Flucht ins Restaurant Schnuggenbock. Jetzt kamen nämlich die bereits mehrmals erwähnten Wolken bzw. deren Inhalt ins Spiel. Es begann, wie üblich im heurigen Sommer, zu regnen.

  
      

 


 

Nun im Schärme und in freudiger Erwartung von Speis und Trank schenkten
die meisten von uns dem Regen keine Beachtung. Einige wenige probierten
es mit der Anrufung von Petrus, andere bei den beiden Organisatorinnen
Elisabeth und Renate, (deren Arbeit an dieser Stelle nochmals herzlich verdankt sei).

Doch, bevor es etwas zwischen die Zähne gab, sozusagen zum Apéro,
wurde in globo der Spieltrieb entfesselt. Eile mit Weile.


 
Ja, das gibt's noch. Reine Hardware, nichts virtuell. Da wurde dann gewürfelt  und
diskutiert und alte, überlieferte Regeln einfach abgeändert (zumindest am Tisch
des Schreibenden). Der mühsam im Zaum gehaltene Jagdtrieb brach dann durch
und es taten sich menschliche Abgründe auf. Zum Glück gab es ausreichend
zu trinken  und dann bald auch zu essen. Und dieses war gut und ausreichend.



 
Es war leider eine Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet an die-sem Tag
die Wetterprognosen stimmten. Wir aber wollten, wie ab-gemacht, unser
 Dessert im Städtchen Appenzell einnehmen.
Also, es gab kein Halten mehr. So fuhren wir mit unserem Schiff
(an dieser Stelle würden sich einige Wortspiele anbieten...) vom Ausserrhodischen
ins Innerrhodische.

Die alten Indianer hatten so ihre Gesänge damit der Regen kam, wir versuchten
mit unseren Gesängen das Gegenteil zu erreichen... kein Erfolg. Dies trotz
intensivem Einsatz von Viki, die versuchte, die einzelnen Stimmlagen harmonisch
zu büschelen - so was von Regen... da müssen wir noch daran arbeiten.


 

 

 

Im Städtli bekamen wir dann den gewünschten Kaffee und Süsses.
Es gab auch Unverdrossene, die, trotz Überfluss an Wasser, die innerrhodische
Wirtschaft ankurbelten und auf Shopping-Tour gingen.


 
 

Um 15.30 traten wir dann, leicht durchnässt, die Rückfahrt an.

Natürlich, wen wunderts, bei strömendem Regen. Aber Willi gab alles.
Er hatte eine sehr schöne Route zusammengestellt. Wir fuhren ins
Necker-Tal, und über Bütschwil auf die Hulftegg und somit wieder in
heimatliche Gefilde. Auch der Chor gab alles. Befreit vom Leistungsdruck
des Regen-Stopp-Gesangs wurde fast die ganze Strecke gesungen.
Einige wurden den Verdacht nicht los, dass es nur noch mehr regne...

Aber lassen wir dieses leidige Wetter-Thema. Es war, wenn man in die Runde
der fröhlichen Gesichter sah, ein schöner, gemütlicher,


a so en richtig gmögiger Tag.

Johann Traschirschnik


 
 

zurück