Chorreise nach Wilchingen und Osterfingen  vom 16. September


Es ist Sonntag; der Himmel ist blau; reisen ist angesagt - was will das Herz noch mehr? Ein fröhliches
Sängergrüppchen, inklusiv Partner und Kinder, versammelt sich, um mit der Bahn von Bauma über
Winterthur nach Schaffhausen zu fahr
en.

     

 
Der Rheinfall aus dem Zufenster.

  



Warten auf Bus in Schaffhausen



Dort steigen wir um in den Bus, der uns
nach Wilchingen bringt. Wir befahren eine herrliche Gegend mit Rebhängen, Weizenfeldern und bewaldeten Hügelzügen; eine
lieblich weite Landschaft. Gegen 10 Uhr erreichen wir Wilchingen im Klettgau.

     
 
 



 
Zu Fuss geht es hinauf zur Bergkirche St.Othmar, wo wir mit einem Apéro begrüsst werden. Weiss- und Rotwein, natürlich aus der Gegend und selbstgebackenes Bauernbrot, schmecken uns köstlich.


 Bei Wein und Brot singen wir einige Lieder.



Die schöne Lage der Kirche über dem Dorf ist auffallend. Wir haben einen weiten Blick in den unteren Klettgau. Im Westen liegt als Zentrum des deutschen Klettgaus Erzingen. Quer durch das Tal verläuft die Landesgrenze und trennt Trasadingen von den deutschen Nachbarn. Im Norden bilden die grossen Rebgebiete am Wilchinger und Hallauer Berg den Horizont.
 


Da uns noch Zeit bleibt, besichtigen wir die ganz spezielle Kirche St. Othmar. Der symmetrische Innenraum besitzt keine einzige Säule und die Ausrichtung des Raumes ist nicht der Länge nach vorne, sondern ganz auf die Mitte bezogen. Dadurch erscheint der Raum sehr weit und hell. Die Akustik ist genial. Wir haben es ausprobiert mit unserem Lied „S’Chilchli“und waren total begeistert.



Mit einem fachkundigen Rebbauer + Winzer (pensionierter Pilot) werden wir durch die Rebberge geführt und erfahren die Freuden und Leiden einer harten Arbeit. Dieses Jahr hätten sie kein so ideales Wetter gehabt; feucht und warm, was starken Pilzbefall verursachte.


Das wiederum bringt mehr Arbeit durch Spritzen von Pestiziden und die Qualität wird auch nicht besser. Sie sind aber trotzdem zufrieden und hoffen jetzt noch auf  sonnige zwei- drei-  Wochen, dann beginnt der „Wümmet.“


 


 


 

Beeindruckt von dieser interessanten Wanderung  erreichen wir das Restaurant Gemeindehaus in Wilchingen. Wir werden verwöhnt mit einem feinen, reichhaltigen Mittagessen.

Um 14 Uhr warten vier Pferde mit zwei geschmückten Wagen auf uns. Wir steigen ein und los geht es gemütlich wieder in die Rebberge. Eine Stunde lassen wir uns chauffieren und geniessen es einfach.


 



 


 


 

Nun sind wir in Osterfingen angelangt, wo uns schon Frau Linsi erwartet.
Sie begleitet uns durch das Dorf und zeigt uns die ursprünglichsten Bauerngärten von ganz Schaffhausen. Bunt gemischt mit ganz alten Pflanzen, zum Teil wild durcheinander und nebenan schön angeordnet; sehenswert, vielseitig und schützenswert. Ein Lob den Osterfingern dass sie diese Gärten so pflegen
.



 


 


 


 

Wir machen noch einen unvorhergesehenen Abstecher zu  unserem Rebbergführer, der heute bei sich die Besenbeiz geöffnet hat. In Osterfingen gibt es kein Restaurant mehr, so haben die Einwohner beschlossen, am Sonntag abwechslungsweise eine Besenbeiz zu führen.



 

Zu Fuss geht es jetzt wieder zurück nach Wilchingen.Da besichtigen wir die Rötiberg-Kellerei.
 Ein junger dynamischer Kelterer mit Herzblut für seinen Wein führt uns und lässt uns degustieren.
 



 

Leider drängt die Zeit und so können wir den letzten Teil bei Winzerplatte und verschiedenen Weinsorten nicht mehr ruhig
geniessen. Da wir auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind, heisst es leider abrupt aufbrechen.

Mit vielen schönen Eindrücken, gehört die Vereinsreise schon wieder der Vergangenheit an.
Danke Euch Silvia und Ghesa für die Organisation. 

Renate Gemperli

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